SOMOS® PERFOAMER: modular und Industrie 4.0-fähig

Mit dem SOMOS® PERFOAMER können Kunststoffverarbeiter jetzt erstmals das innovative physikalische Schäumverfahren „PLASTINUM® Foam Injection Moulding“ für den industriellen Spritzguss nutzen. Dieses wurde 2017 von der Linde AG und dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid entwickelt und vereint die Vorteile des physikalischen und des chemischen Schäumens. Der SOMOS PERFOAMER® ist eine universell einsetzbare Fertigungslösung, die sich einfach bedienen lässt. Er lässt sich schnell und unkompliziert installieren – so ist er sowohl für Neumaschinen als auch zur Nachrüstung existierender Spritzgießmaschinen ideal geeignet.

Die Vorteile auf einen Blick:

Erhebliche Materialeinsparungen

Mit dem SOMOS® PERFOAMER sind selbst bei Bauteilen mit geringen Wanddicken gute Schäumergebnisse und somit erhebliche Materialeinsparungen möglich.

Höhere Produktivität

Durch den CO2-Gehalt im Granulat lässt sich außerdem die Viskosität des verwendeten Polymers reduzieren, wodurch sich die Fließfähigkeit der Schmelze verbessert. Somit kann das Material rascher eingespritzt werden. Das beschleunigt die Produktion und verkürzt die Zykluszeit.

Geringe Investitionskosten

Im Vergleich zum Kompaktspritzgießen reicht ein niedrigerer Druck zur Befüllung der Form aus, außerdem kann mit einem wesentlich geringeren Nachdruck gearbeitet werden. Deshalb lassen sich oftmals geringer dimensionierte Spritzgießmaschinen und Werkzeuge einsetzen.

Eignung für jede Spritzgießmaschine

Der Kunde profitiert von einer einfachen Handhabung und der universellen Eignung des SOMOS® PERFOAMER für Spritzgieß-maschinen jedes Typs. Müssen diese normalerweise aufwändig umgebaut werden, braucht es hier weder eine neue Schnecke noch eine Spritzgießeinheit oder Staudruckregelung. Lediglich eine Verschlussdüse wird vorausgesetzt, eine Lageregelung der Schnecke empfiehlt sich.

Für viele Materialien einsetzbar

Nahezu alle gängigen Polymere lassen sich einsetzen, einschließlich biobasierende und technische Werkstoffe sowie schersensible Thermoplaste und Verbundmaterialien. Sind besonders hohe Oberflächengüten gewünscht, können diese durch weitere Verfahren, wie beispielsweise Gasgegendruck, erreicht werden.

Gewichtsreduktion von ausgewählten Polymeren

Gewichtsreduzierungen, die mit der neuen Technologie möglich sind, liegen mit handelsüblichen Polymeren bei bis zu 60 %.

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